Kathrin Heinrichs

Tagebuch

4. Februar 2012
     Habe jetzt zwei Wochen auftrittsfrei und nutze dies gleich mal für eine schöne Winterwanderung! Ihnen auch schöne, kalte, sonnige Tage draußen und drinnen!

3. Februar 2012
     Der Auftritt in Attendorn war sehr angenehm - die Zuschauer dort außerordentlich nett. Am Tag drauf dann eine schöne geschlossene Veranstaltung in Schmallenberg - und gestern in Iserlohn schließlich eine ziemlich verrückte Geschichte: Habe kurz vorm Auftritt ein pflanzliches Mittel zur Entspannung genommen, dies dann aber in der Hektik der Vorbereitung völlig vergessen. Während des Auftritts bekam ich plötzlich Schwindelanfälle. Dank Musikunterbrechungen durch "Wildes Holz" habe ich mich aber in die Pause gerettet und dann schnell etwas gegessen, um den Blutdruck hochzukriegen. In der zweiten Hälfte stand ich dann komplett neben mir.  Beim ersten Auftritt als Helga ging ich mittendrin ab, weil ich dachte, die Nummer sei zuende, um dann festzustellen, dass da doch noch etwas fehlte. Habe die Nummer dann "von unten" beendet. In den Musikunterbrechungen habe ich mich verzweifelt zu konzentrieren versucht und die Auftritte dann halbwegs überstanden. Das Ganze war jedoch ein ziemliches Horrorerlebnis. Da gehe ich dann lieber demnächst wieder mit der nötigen Anspannung auf die Bühne.
     Die Zuschauer haben, glaube ich, von meiner Not nicht allzu viel mitbekommen. Falls doch - tut mir leid!

30. Januar 2012
     In dieser Woche steht mal wieder eine Auftrittsserie an - morgen gleich mit einem besonderen Auftrittsort. Die Kapelle der JVA in Attendorn!

13. Januar 2012
     Gestern startete das neue Auftrittsjahr in Hallenberg. Das Kulturzentrum auf dem Kump war rappelvoll, die Stimmung grandios. Ein schöner Abend - auch für mich!

28. Dezember 2011
     Jetzt ist das Jahr beinahe um - und der persönliche Jahresrückblick fällt positiv aus. Ein neuer Vincent-Jakobs-Krimi, der viel Anklang fand, unzählige schöne Begegnungen bei meinen Auftritten, viel Rückhalt und Glücksmomente in der Familie und bei Freunden.
     An Heilig Abend meldete sich jemand bei mir und bedankte sich für die Freude, die ich den Menschen mit meinen Texten bereite. Dieser Dank war ein überraschendes und schönes Weihnachtsgeschenk!
     Ich möchte mich nun auch bedanken: für die Treue meiner Leser und Zuschauer, für ganz viel positive Rückmeldung und das Wohlwollen, das mir bei meinen Auftritten entgegenströmt. Herzlichen Dank!
     Bleibt mir nur, Ihnen ein gutes Jahr 2012 wünschen - Gesundheit und Zufriedenheit - und jede Menge Anlass zum Lachen!

 

4. Dezember 2011
     Tatsächlich Weihnachtspause! Eine schöne Adventszeit allerseits!

 

28. November 2011
     Am Ende kommt ja dann doch alles anders als man denkt! Am Freitag war ich zum Auftritt in Vlotho, wo ich mich, was das Publikum angeht, auf ostwestfälisch-lippische Zurückhaltung eingestellt hatte. Stattdessen erwartete mich nicht nur ein grandioser Pianist, der mein Programm gekonnt auflockerte, sondern auch ein gutgelauntes Publikum! Den Preis für das dezenteste Publikum hätte ich dafür am Tag drauf in Ense-Waltringen vergeben können...
     Der Sonntag bescherte mir dann eine Lesung in Winterberg. Ein schöner Mix: Von der eher beklemmenden Winterberg-Geschichte "Unterm Schnee" ging es über die "Salamitaktik" bis zu Nelly. Das hat Spaß gemacht. Jetzt steht nur noch ein einziger Auftritt an - nächsten Freitag in Bassenheim. Danach folgt die Weihnachtspause - nach rund 30 Auftritten seit meiner Vorpremiere freue ich mich drauf!

23. November 2011
     Habe gestern bei einem Auftritt in Bönen spontan eine Nelly-Geschichte gelesen, die erst wenige Stunden alt war. Und sie hat funktioniert! Schön, solch ein Treffer.

22. November 2011
     Habe gerade mal Lust, Kinderbücher zu empfehlen. Ich liebe "Rico, Oskar und die Tieferschatten" von Andreas Steinhöfel - außerdem "Die Kurzhosengang" von Victor Caspak und Yves Lanois. Na ja, eigentlich ist das Buch von Zoran Drvenkar, der mir dazu nach einer Lesung folgende lustige Geschichte erzählte. Der in Berlin lebende Autor hatte "Die Kurzhosengang" (eine unglaubliche Geschichte von vier kanadischen Jungs) unter Pseudonym herausbringen wollen, um die Kinderbuchszene ein wenig zu foppen. Sein Kumpel Andreas Steinhöfel steht als Übersetzer vorn im Buch (wurde bei einem Kneipenbesuch ausgeheckt). Der führt dann im "Vorwort des Übersetzers" aus, was für ein Hit die Story in Kanada ist: "Erwachsene laufen vor Straßenlaternen, weil sie nicht aufhören können, darin zu lesen". Die Kurzhosengang wurde in Deutschland tatsächlich ein Hit - noch viel besser war jedoch, dass Andreas Steinhöfel einen Preis für die Übersetzung verliehen bekam...
    Übrigens: Bei Kindern, die nicht lesen wollen, empfehle ich den Eltern: Lassen Sie Langeweile aufkommen! Kinder, die keine Langeweile haben, weil sie ständig mit Handy, PC oder Fernsehen beschäftigt sind, können nicht lesen. Genausowenig können sie kreativ werden und sich selbst etwas ausdenken. Und damit Kinder erstmal einen Einstieg finden: vorlesen! Bei den oben genannten Büchern macht das  ganz nebenbei noch Riesenspaß!

16. November 2011
     Eine Auftrittsserie liegt hinter mir - die nächste vor mir. Diese Woche geht's nach Paderborn, Drolshagen und am Freitag dann in meine Heimatstadt, nach Balve. Hoffentlich bleibt das Wetter friedlich, solange ich unterwegs bin ...

15. November 2011
     "Salamitaktik" geht in die zweite Auflage!

10. November 2011
    
Gestern durfte ich in Bestwig-Velmede im Rahmen der Ausstellung "Ruhe sanft" zum Thema "Tod und Bestattung" lesen. Eine ganz besondere Veranstaltung. Zum einen, weil die Ausstellung wirklich sehenswert ist. Zum anderen, weil ich mir selbst noch einmal Gedanken zum Umgang mit dem Tod gemacht habe. Als ich Kind war, lebten die Mutter und zwei alte Tanten meines Vaters in unserem Haushalt. Deren Sterben haben wir Kinder hautnah miterlebt  - es wurde damals kein Arzt gerufen - das Sterben wurde einfach zugelassen und begleitet. Mir persönlich hat dieser natürliche Umgang mit dem Tod eine gewisse Souveranität verliehen. Als mein Vater starb, war es eine Selbstverständlichkeit, dass Kinder und Enkelkinder ihn darin begleiteten.  Ein schöner Tod, finde ich. Überhaupt sollten wir uns vielleicht bei der Begleitung Sterbender einfach mehr zutrauen!

7. November 2011
     Auf der Rückfahrt von meiner Lesung in Betzdorf nach Hause habe ich ein neues (Hör-) Buch entdeckt. "Die Einsamkeit der Primzahlen" von Paolo Giardano, gelesen von Daniel Brühl. Phantastisch!

30. Oktober 2011
     Eine Woche Nordseeurlaub in Holland liegt hinter mir! Bei Leffe im Strandcafé, Volleyball mit der Großfamilie und Doppelkopf am Abend habe ich mich prächtig erholt. Nächste Woche geht es mit Auftritten weiter.

21. Oktober 2011
     Bei einem Auftritt in Bochum habe ich eine Dreiviertelstunde lang die Adresse des Veranstaltunsortes gesucht (die ich sicherheitshalber falsch aufgeschrieben hatte). Die stressige Anfahrt und der hektische Aufbau (weniger als 15 Minuten!) wurden dann aber vollständig aufgehoben durch einen wunderbaren Auftritt vor einem wunderbaren Publikum! Danke schön nach Bochum!

17. Oktober 2011

Mein Mann und ich haben am  Wochenende eine wunderschöne Herbstwanderung gemacht. Blauer Himmel, die Sonne, die durch die vielfarbigen Wälder brach - toll!

15. Oktober 2011
     Eine Woche mit mehreren Auftritten liegt hinter mir. Anstrengend, aber schön! Überall durfte ich vor ausverkauftem Saal spielen. Wunderbar außerdem, dass ich praktisch überall auf nette Menschen treffe!

5. Oktober 2011
     Gestern habe ich auf dem Denkmalkunstfest in Hannoversch Münden gelesen. Eine tolle Veranstaltung, die insgesamt über eine Woche geht und alle zwei Jahre stattfindet. In meinem Veranstaltungsraum haben parallel zwei phantastische Künstlerinnen ausgestellt: Susanne Lenz und Franziaska Jaenisch mit Bildern, die gute Laune machen! Ganz nebenbei ist Münden ein echtes Schmuckstück!

1. Oktober 2011
     Mit 600 Zuschauern durfte ich gestern auf der Wilhelmshöhe Premiere feiern. Es hat Riesenspaß gemacht - danke schön!!

24. September 2011
     Die erste Vorpremiere liegt hinter mir! Ein wunderbares Publikum - eine schöne Atmosphäre - und das Gefühl: Den Leuten hat's gefallen! Ich bin erleichtert und  weiß gleichzeitig: Jeder Auftritt ist anders, jedes Publikum ist anders. Mal schauen, was in dieser Saison noch alles passiert ...

18. September 2011
     Gestern ein Auftritt in dem wunderbaren Wohnzimmertheater PODIO in Krefeld. Eine schöne Atmosphäre und superengagierte Veranstalter. Das macht Lust auf die neue Saison!

14. September 2011
     Ich genieße das Wetter! Gibt es eine bessere Mischung als Wind, Sonne und einen Hauch von Herbst? Da der Hund nun mal ausgeführt werden muss, komme ich auch bei allergrößtem Stress einmal pro Tag in den Wald. Schööön!

5. September 2011
     Ich arbeite auf Hochtouren - am neuen Programm und an einer Krimikurzgeschichte über Meschede, die nächstes Jahr erscheinen wird. Die Spannung steigt ...

21. August 2011
     Der Urlaub liegt hinter mir. Meine Familie und ich haben uns diesmal in die Provence aufgemacht. Wunderschön - aber natürlich ziemlich heiß! Den Nachmittag in Saignon werde ich nie vergessen. Nach dem  Marsch zur alten Burg mit unbeschreiblichem Panoramablick saßen wir im Schatten alter Bäume, den Dorfbrunnen im Blick und ein Glas Weißwein auf dem Tisch. Ein Moment großen Friedens - das, was am Ende Glück ausmacht. 
     Inzwischen hat mich der Alltag wieder. Um genau zu sein, steht jetzt alles im Zeichen der Vorbereitung für die neue Saison. Noch weiß ich nicht sicher, welche Kabarett-Texte ich auswähle, aber besser zu viel Material als zu wenig ...

12. Juli 2011
     Das Buch ist im Satz und geht anschließend in den Druck - sprich: es liegt nicht mehr auf meinem Schreibtisch. Ab jetzt bin ich nur noch mit meinem Bühnenprogramm beschäftigt - und das ist ein gutes Gefühl!

14. Juni 2011
     Wenn ich mir die Auftrittsliste für den Herbst ansehe (und auf der HP stehen ja nur die öffentlichen Auftritte!), überkommt mich einerseits Freude - andererseits aber auch ein leichtes Schaudern. Denn das Programm steht ja noch nicht! Selbst das Buch, das schon überall angekündigt ist, ist noch nicht endgültig fertig. Hoffen wir (wie jedes Jahr), dass zeitlich alles klappt - und das Programm dann auch noch den Erwartungen entspricht ...

11. Juni 2011
     Gestern Abend habe ich zum letzten Mal mein Jubiläumsprogramm "drunter und drüber" gespielt - zusammen mit "Wildes Holz" in der Schützenhalle Oelinghauser Heide. Wenn ich früher schon mal durch den Ort gefahren bin, habe ich mich gefragt, wozu die paar Häuser eine solch riesige Schützenhalle brauchen. Seit gestern weiß ich, wie die Halle aussieht, wenn sie voll ist. Es war wunderschön - vielen Dank!!

     Jetzt stehen bis zum Sommer noch ein paar schöne Lesungen an - ansonsten vergrabe ich mich ins neue Programm ...

7. Juni 2011
     Ein Abend in Köln. Wie schön ist es, gelegentlich in der Stadt zu sein. Also, in einer richtigen Stadt. In einer Großstadt sozusagen. Die Cafés und Kneipen sind voll, das Leben spielt sich draußen ab. Herrlich!

15. Mai 2011
     Kleiner Nachtrag zur Criminale: Die Moderation des Tango sollte mit Headset über die Bühne gehen. Kein Problem - ich spiele ja auch sonst immer mit Headset. Allerdings trage ich sonst kein Abendkleid! Kurz vor Beginn der Veranstaltung sollte ich verkabelt werden und erst da fiel dem Tonexperten und mir das Problem auf: Wo befestigt man den Sender, wenn man ein Abendkleid trägt? Keine Tasche, kein Gürtel - nichts. Wir haben es zunächst hinten am Halsausschnitt des Kleides versucht - sah beknackt aus, da die Antenne sehr gut sichtbar war und mir über die Schulter guckte. Nach kurzer Überlegung ergab sich: Außer dem Kleid trug ich nur noch ein einziges weiteres Kleidungsstück. Es blieben dem Techniker und mir noch ganze drei Minuten, um das Kleid herunterzureißen und den Sender sinnig anzubringen. Nur keine Hemmungen, sag ich da mal. Ist alles gut gegangen ...

13. Mai 2011
    
Eine wunderbare Criminale am Niederrhein liegt hinter mir. Die nächste wird im Hochsauerlandkreis stattfinden - und ich bin natürlich mit im Vorbereitungsteam ...
     Ansonsten schreibe ich gerade an meinem Bühnenprogramm. Es sind immer dieselben Fragen, die einen in dieser Phase begleiten: Ist das komisch? Wie wirkt es auf der Bühne? Kommt es rüber? Gewissheit habe ich leider erst im September ...

27. April 2011
     Die Criminale wirft ihre Schatten voraus. In der nächsten Woche erwarten mich fünf Tage unter Kollegen - außerdem zahlreiche Lesungen und Fortbildungsveranstaltungen. Der Höhepunkt ist dann am Samstag der "Tango Criminale", den ich zusammen mit meinem Mönchengladbacher Kollegen Thomas Hoeps moderieren darf. Ich freu mich schon!

14. April 2011
     Heute war Rechererche angesagt. Ein Besuch in Meschede-Eversberg und ein Gang durch die Arnsberger Altstadt für zwei unterschiedliche Projekte. Das Sauerland hat sich von seiner sonnigsten Seite präsentiert. Ein schöner Tag!

13. April 2011
    Habe mich nun endlich und endgültig auf den Titel für meinen neuen Krimi festgelegt: "Salamitaktik" wird er heißen und im Fußballmilieu spielen!
     Kopfschmerzen sind weg! Fühlt sich gut an!

11. April 2011
   Kopfschmerzen - und das schon seit geraumer Zeit. Da hilft nur Massage und Krankengymnastik und weniger Zeit vorm Computer und viel schlafen und spazieren gehen und und und 

6. April 2011
    Jüppi! Die erste Fassung meines neuen Vincent Jakobs - Romans ist vollendet. Nun geht es an die Überarbeitung. Und dann an die nächste Überarbeitung und dann an die nächste Überarbeitung ... Gleichzeitig wird aber schon am Cover gearbeitet - und mit dem Titel bin ich auch fast klar.

11. März 2011
    Bei meinem neuen Krimi ist nun weit mehr als die Hälfte geschafft - zugegeben: es handelt sich um die Rohfassung, aber trotzdem: Ich bin inzwischen ganz gut in der Zeit. Und habe außerdem viele Ideen für mein neues Bühnenprogramm ...

14. Februar 2011
     Es hat geklappt! In Breckerfeld habe ich in der ersten Hälfte meine Geschichte "Saarburger Rausch" gelesen - und ich glaube, ich darf sagen: Die Zuhörer haben sich auf diesen anderen Stil vollständig eingelassen. In der zweiten Hälfte gab es dann, weil viele Zuschauer mich überraschenderweise doch noch gar nicht kannten, einen Rundumschlag. Ein Auftritt, der mich sehr froh hat nach Hause fahren lassen.

     Gestern dann ein toller Abend in Höxter: über 200 ZuschauerInnen im wunderbaren Ambiente des "Ku-Stalls" in Ottbergen. Rundum schön!

12. Februar 2011
    Morgen eine Lesung in Breckerfeld. Ich lese nicht aus meinen Vincent-Jakobs-Krimis und Nelly-Geschichten (die dürften dort weitgehend bekannt sein) - ich lese Kurzkrimis. Zur Vorbereitung habe ich soeben "Saarburger Rausch" gelesen, eine Geschichte, die ich morgen vorstellen werde. Und wieder stelle ich fest: Ich liebe diese Geschichte! In keinem anderen Text habe ich so sehr meine Sprache gefunden wie in dieser Geschichte. Ein Kurzkrimi, ja, aber auch eine Liebesgeschichte, ein Drama. Ich hoffe, die Zuhörer vermissen nicht meine sonst üblichen munteren Häppchen, sondern lassen sich darauf ein. Das hoffe ich sehr ...

10. Februar 2011
    Ein Albtraum: Am Nachmittag zu einer Lesung in der Landesvolkshochschule Hardehausen aufgebrochen. Nach 80 Minuten Autofahrt merke ich sofort: der Parkplatz ist merkwürdig leer. Tatsächlich weiß vor Ort niemand etwas von meiner Lesung - ob ich vielleicht einen Auftritt in Freckenhorst hätte. Ein Anruf bestätigt das. "Ja, hier warten 200 Leute auf Sie!" Ich  setze mich ins Auto und rase los. Das Navi sagt 90 Minuten, ich schaffe es in 75 Minuten - mit den letzten Tropfen Benzin. Mit einer Stunde Verspätung kann es in Freckenhorst losgehen. Zuschauer und Veranstalter sind trotz allem völlig entspannt und empfangen mich herzlich. Sowas passiert einem nur einmal, hoffe ich.

 

2. Februar 2011
     I
nzwischen bin ich richtig drin im neuen Buch. Und so sieht dann auch mein Arbeitsalltag aus. Morgens, wenn Mann und Kinder aus dem Haus sind, gehe ich zunächst mit dem Hund. Dabei strukturiere ich vor, was ich als Nächstes schreibe. Zu Hause angekommen, kann es dann sofort losgehen. Meist schaffe ich 6000 Zeichen in meinen vier Stunden - manchmal weniger, an guten Tagen aber auch bis zu 3000 Zeichen mehr. Natürlich ist mir völlig klar, dass das Geschriebene so nicht stehen bleiben wird. Ich kalkuliere das regelrecht ein. Heute bespielsweise habe ich einen Dialog zwischen Vincent und Max verfasst. Die Redeanteile flossen sehr gut, deshalb habe ich mich mit dem "Drumherum" des Gesprächs vorerst zurückgehalten. Das werde ich nachträglich einbauen. Manchmal fallen nachher noch ganze Kapitel heraus - oder werden völlig umgekrempelt. Das macht nicht ganz so viel Spaß wie das derzeitige Schreiben - jetzt kann ich es einfach laufen lassen ...

14. Januar 2011
    Alles Gute zum Neuen Jahr erst einmal! Für mich begann der Januar mit einem überraschenden Skiurlaub in Österreich. Als Ersatz für eine erkrankte Mitfahrerin auf einer Familienfreizeit stand ich plötzlich - nach über 20 Jahren - auf Brettern, die die Welt bedeuten. Wider Erwarten klappte es mit meinem Sauerländer freestyle ganz gut - über sechs Tage nur zwei (sanfte) Stürze. Nebenbei habe ich mich prächtig erholt - ertrinke dafür aber jetzt in Arbeit ....

7. Dezember 2010
   Gestern der letzte Auftritt. Ich verabschiede mich in den Winterschlaf ... Eine schöne Adventszeit Ihnen allen!

27. November 2010
    Unter der Rubrik "Was man nicht braucht" folgendes Erlebnis: Am Donnerstagabend ein Auftritt in Schwerte. Die Strecke dahin ein Klacks - eine gute halbe Stunde Fahrt. Blöderweise fahre ich mit Navi, welches mich auf die A1 leitet. Dort geht nichts mehr: Totalstau. Die Leute steigen aus und unterhalten sich - es geht nicht vor und zurück. Die Zeit verstreicht. Obwohl ich überpünktlich losgefahren bin, ist bald klar: zum angegebenen Termin kann ich nicht auftreten. Telefonate, Erklärungen - zum Glück sehr verständnisvolle Veranstalter. Weiterhin passiert nichts - dann - endlich - löst sich der Stau plötzlich in Wohlgefallen auf. Ich erreiche den Auftrittsort mit ordentlicher Verspätung - und einem grauen Haar mehr.

 

25. November 2010
  
 Schon neigt sich die Herbstsaison dem Ende zu. Ein öffentlicher Auftritt noch und zwei interne. Mal sehen, ob ich ohne Wintereinbruch zu den Veranstaltungsorten komme ...

15. November 2010
    Bin gerade (und endlich!) in der Schlussphase meines neuen Theaterstücks. Als nächstes werde ich noch einen Kurzkrimi angehen, aber dann - nur noch - das neue Buch und das neue Programm. An beidem arbeite ich natürlich schon länger, aber eben noch nicht mit der nötigen Ausschließlichkeit. Auftrittsmäßig bin ich derzeit viel "intern" unterwegs - nette Auftritte bei Verbänden und Institutionen. Zuletzt in Schmallenberg und Bochum - diese Woche dann noch in Wadersloh. Eine schöne Woche Ihnen allen!

3. November 2010
   
Schon wieder eine dicke Erkältung. Die zweite bereits in dieser Saison. Normalerweise habe ich durch viel Bewegung an der frischen Luft eine ganz gute Abwehr. Scheint in diesem Herbst nicht zu funktionieren. Ich verabschiede mich mit einem kräftigen Niesen ins Bett.

23. Oktober 2010
    Die Sonne scheint. Der Wind pfeift ums Haus. Und wieder einmal stelle ich fest, dass der Herbst meine Lieblingsjahreszeit ist. Gestern hatten wir zum ersten Mal den Ofen an. Wunderbar das. Naturgemäß bringt der Herbst auch viele Auftritte mit sich. In den nächsten Tagen drei hintereinander: Hagen, Attendorn, Hamm. Auf gutes Gelingen und einen schönen Restherbst!

8. Oktober 2010
    Herbstferien! Zwei schöne Wochen liegen vor mir. Auch Ihnen gute Erholung!

4. Oktober 2010
   
Manchmal werde ich gefragt, wie sich meine Auftritte zusammensetzen. Die meisten sind natürlich öffentliche Auftritte in Bibliotheken, Buchhandlungen, bei Kulturvereinen und anderen Kulturveranstaltern. Es gibt aber auch noch die nicht-öffentlichen Auftritte (keine privaten bei Silberhochzeiten oder Geburtstagen - das mache ich leider nicht! - eher Treffen verschiedener Organisationen und Vereine). Ein ganz besonderer Auftritt, der auch in dieses Schema nicht passt, fand in dieser Woche statt: Ich hatte eine Lese-Kabarettveranstaltung in einer Justizvollzugsanstalt. Für die Insassinnen der JVA Duisburg-Dinslaken hatte der Verein "Kultur hinter Gittern" eine Veranstaltung mit der Kabarettistin Lisa Feller und mir geplant. Es war eine nette Begegnung und ein schöner Auftritt. Ich bin mit vielen Eindrücken nach Hause gefahren!

29. September 2010
     Die Lesungen der vergangenen Tage haben mich in neue Städte geführt. Sowohl in Aachen als auch in Castrop-Rauxel hatte ich viel Vergnügen beim Lesen und ein supernettes Publikum. Ich komme gern wieder!

13. September 2010
  
  Zurück von der Criminale 2010! Die Eifel hat sich von ihrer besten Seite gezeigt: Viele gut besuchte Lesungen, ein tolles Fortbildungsprogramm für uns Autoren und sogar gutes Wetter. Es hat gutgetan, die lieben Kollegen wiederzusehen. Jetzt freue ich mich auf die Criminale 2011 am Niederrhein!

18. August 2010
    Ein wundervoller England-Urlaub liegt hinter mir. Wir haben in einer ehemaligen Bruchsteinkirche gewohnt und die Aura dieses ungewöhnlichen Ortes mit allen Sinnen genossen. Darüberhinaus sind wir gewandert (der South Coast Path in Dorset ist einfach grandios), haben uns eine Menge angeschaut - und natürlich gelesen. Alles hat gepasst. Toll!

22. Juli 2010
    Die letzten (internen) Auftritte liegen hinter mir. Sommerpause! Und da ich im Herbst erstmalig nicht mit einem neuen Buch herauskomme, dürften sie entspannender werden als in den Jahren zuvor. Allerdings habe ich kurzfristig eine Krimikurzgeschichte angenommen. Ein Weinkrimi aus dem Anbaugebiet Saar. Dort werde ich morgen mal hinfahren und den legendären Riesling probieren.

    Ihnen auch eine schöne Ferienzeit!

12. Juli 2010
    Immerhin ... Zweiter!

2. Juli 2010
    Was sag ich - Halbfinale!

28. Juni 2010
    Ich will ja nicht drauf rumreiten, aber die Holländer stehen im Viertelfinale ...

13. Juni 2010
    Warum die Holländer Fußballweltmeister werden ...
    Kürzlich wurde ich von einem netten Zeitungsredakteur angerufen und gefragt, wer denn wohl Fußballweltmeister werde. Ich ließ mich von der Post inspirieren, die ich gerade sortierte - darunter ein Brief der holländischen Ferienhausvermittlung, bei der wir immer den Herbsturlaub buchen. „Die Niederlande“, sagte ich deshalb wie aus der Pistole geschossen – und hoffte inständig, dass sie tatsächlich dabei sind.
    Gott sei Dank hatte ich zumindest darin einen Treffer gelandet, und der Zeitungsredakteur ließ sich sogar zu der Bemerkung hinreißen: „Die sind ja immer für eine Überraschung gut!“
    Als meine Kinder von meinem Tipp hörten, herrschte allerdings pures Entsetzen. Ich schaltete auf stur. „Die schaffen das!“, behauptete ich – und spätestens beim Kochen wurde mir dann endlich klar, warum ich mit meinem Tipp tatsächlich goldrichtig gelegen hatte. Holland hat als Fußballnation nämlich echt Tradition. Und das hat seinen Grund: Was die Holländer produzieren, ist meistens rund und verfügt über Ballqualität! Mit einem klassischen Gouda-Käserad beispielsweise lässt sich wunderbar dribbeln - sofern man Holzschuhe trägt. Und auch die holländische Tomate eignet sich zum Kick zwischendurch – wenn auch wegen des Wassergehalts nur für sehr kurze Zeit.
    Dass selbst die holländischen Windmühlen nur erfunden wurden, weil fußballbesessene Jungholländer an den sich drehenden Mühlenflügeln ihre Treffsicherheit trainieren wollten und damit die erste bewegliche Torwand kreierten, kann ich nicht nachweisen. Undenkbar ist es aber nicht.
    Wie auch immer - die Niederländer pöhlen, wo sie nur können - im Grunde ist ja ganz Holland ein einziges, großes Fußballfeld, in dem nur gelegentlich eine Tulpe im Weg steht. (Aus der Schweiz jedenfalls ist noch keine große Fußballmannschaft gekommen – wie auch, wenn schon den Kleinen immer der Ball ins Tal rollt?)
    Ich jedenfalls glaube, die Holländer haben alle Möglichkeiten ... und wenn es klappt, trink ich ein Grolsch!

    Eine schöne WM wünscht
Kathrin Heinrichs

31. Mai 2010
    Ein Wochenende mit drei Auftritten liegt hinter mir. Zwei sehr schöne Lese-Kabarett-Abende in Wadersloh-Liesborn und Balve-Mellen (Danke sehr!) und eine echte Herausforderung auf der Landesgartenschau in Hemer. Aber auch eine knarzende Tonanlage und extreme Hintergrundgeräusche während der Lesung konnten mir meine gute Laune nicht verderben. So isses halt manchmal.
    Nun neigt sich aber die Saison langsam dem Ende zu. Vier Auftritte nur noch bis zur Sommerpause. Fast ein bisschen schade. Andererseits nutze ich die Zeit im Moment ganz gut, um Ideen zu sammeln.

    Auch Ihnen einen gute, kreative Zeit!
Ihre Kathrin Heinrichs

21. Mai 2010
    "Tot überm Zaun" geht in die zweite Auflage. Das freut mich sehr. Es ist immer schwer, Kurzkrimibände auf dem Markt zu plazieren. Die Leser lieben in der Regel ihre Serienfigur, in meinem Fall "Vincent Jakobs". Trotzdem: "Tot überm Zaun" ist sicherlich mein facettenreichstes Buch. Humorvolle Geschichten sind genauso enthalten wie tragische oder spannungeladene Storys ...
    Die neue "Tot überm Zaun"-Auflage lässt mich mal in den Unterlagen blättern. 140.000 Stück - Gesamtauflage haben meine Bücher jetzt. Schöööön!

    Ein sonniges Pfingstwochenende wünsche ich Ihnen!
    Herzliche Grüße
Ihre Kathrin Heinrichs

9. Mai 2010
    Gestern war ich im Kino, um "vincent will meer" zu sehen. Absolut empfehlenswert! Genau wie "Die Friseuse" von Doris Dörrie.

    Einen schönen Mai - mit oder ohne Kinobesuch!
Ihre Kathrin Heinrichs

30.April 2010
    Die Criminale 2012 im Hochsauerlandkreis wirft ihre Schatten voraus. Heute ist ein Vorbereitungstreffen des zuständigen MEK. Wir treffen uns in Olsberg.

28.April 2010
    Derzeit schreibe ich nicht. Ich lese. Genieße die Sonne und lese. Zum zweiten Mal schon "Goodbye Lemon" von Adam Davies. Ein phantastisches Buch. Tragisch, komisch, wahr.

22. April 2010
    Der gestrige Auftritt in Rönkhausen war einer von denen, bei denen alles stimmt: Nette Veranstalter, ein aufgeschlossenes Publikum und ich selbst spielfreudig und gutgelaunt. Ein toller Auftakt in einer Woche mit vier Auftritten.
    Ansonsten sind in den letzten Wochen zwei Kurkrimis von mir erschienen: "Meine Lieben" und "Überbacken auf Baltrum". Mehr dazu auf der Seite "Kurzkrimis".

9. März 2010
    Ich schreibe an einem Kurzkrimi über die Stadt Warendorf für die Anthologie "Mörderisches Münsterland", die im Juni erscheint. Da ich gleich mehrere Ideen habe und mich nicht entscheiden kann, probiere ich aus, welche am besten "funktioniert". Das dauert ein bisschen.
    Mein Besuch in Warendorf war jedenfalls wunderschön. Eine tolle Stadt - sogar, wenn man kein ausgesprochener Pferdefan ist ...

23. Februar 2010
    Man streitet über den Fall Hegemann. Egal, wie man zu dem Buch steht (ich habe es noch nicht gelesen - dazu müsste ich es ja kaufen) - als Autorin gruselt es einen, wie da mit Urheberrechten umgegangen wird. Die Kritiker, die es plötzlich normal und zeitgemäß finden, seitenweise ohne Quellenangabe zu zitieren (was heißt 'zitieren'? Abschreiben!) würde ich gern fragen, wie sie es fänden, wenn plötzlich jemand anderes ihre Arbeit für sich in Anspruch nehmen würde. Klar, wir leben im Zeitalter der allgemeinen Verfügbarkeit, aber noch nicht im Zeitalter des allgemeinen Diebstahls, oder?

16. Februar 2010
    Längst sind alle Geburtstagsfeierlichkeiten überstanden. Ich bin 40.
    Neulich sagte jemand, das sei doch auch nichts anderes als 30 zu werden. Das sehe ich nicht so. Mit 40 ist man weiter. Da hat jeder schon seine Erfahrungen gemacht und sein Päckchen zu tragen. Oder anders gesagt: Mit 30 dachte ich: "Was kostet die Welt?" Heute, mit 40, kenne ich die Preise!

11. Februar 2010
    Anlässlich der Karnevalstage erschien in der Westfalenpost heute dieses Interview:

Humor ist, wenn man trotzdem lacht ...

FRAGE: Kann der gemeine Sauerländer lachen?
    Er kann! Aber er will nicht immer. Schließlich ist der Sauerländer sparsam. Er verschwendet sein Lachen nicht, er teilt sich das ein. Wenn der Sauerländer sich allerdings zu einer Form von Heiterkeit entschlossen hat, dann lacht er herzlich, laut und direkt. Da kann man nicht meckern. Manchmal, wenn ich als Kabarettistin auftrete, warnen mich Veranstalter – so in dem Sinne: „Erwarten Sie nicht zu viel! Wir Sauerländer sind nicht so euphorisch!“ Da kann ich nur sagen: „Gehen Sie mal nach Ostwestfalen! Wer in Ostwestfalen aufgetreten ist, hält die Sauerländer für ein ausgelassenes Volk.“

FRAGE: Worüber lacht man denn am liebsten?
    Überall lacht man am liebsten über sich selbst. Das ist mein Rezept. Ich halte den Menschen einen Spiegel vor, in dem sie sich in einer komischen Situation wiedererkennen - die Ungeduld an der Supermarktkasse, Beobachtungen während der Klassenpflegschaftssitzung, der Kampf gegen das Alter. Natürlich überspitze ich die Situationen und stelle damit ihren humorvollen Charakter besonders heraus. Manchmal allerdings sind Pointen auch direkt dem Alltag entnommen. Meine Schwägerin ist mal von einer jungen Kollegin gefragt worden, was das Tatoo an ihrer Wade zu bedeuten habe. Die Angesprochene erklärte mir dazu ganz trocken: „Mein Gott, meine Kollegin ist 17, die kennt sich mit Krampfadern nicht so gut aus.“ Diese Anekdote habe ich fast unverändert in mein Kabarettprogramm eingebaut.

FRAGE: Das Thema „Altern“ scheint ja ein klassisches Kabarett-Thema zu sein?
    Das ist wohl so. Ich selbst beschäftige mich jedenfalls sehr gerne damit. Ich behaupte: Wo der Mensch an seine Grenzen stößt und mit seinen Schwächen leben muss, hilft ihm der Humor, dies zu verarbeiten. Wenn ich spüre: ‚Anderen geht es auch so’, kann ich das Ganze leichter nehmen und herzlich drüber lachen. Mir persönlich geht es ja auch so. Ich bin in dieser Woche 40 geworden. Damit habe ich endgültig ein Alter erreicht, in dem Angebote wie „1% Rabatt pro Lebensjahr auf jede Fassung“ richtig interessant werden. Mein Sohn meinte auch gleich: „Mama, Mama, noch 60 Jahre und du kriegst die Brille umsonst!“ Wenn ich ehrlich bin: So richtig prickelnd finde ich die 4 vorne nicht, aber es hilft mir, darüber zu witzeln. Ganz nebenbei habe ich jetzt mehr Freude an meiner Ü40-Zahnpasta.

FRAGE: Gibt es auch typisch sauerländische Lachthemen?
    Auf jeden Fall. In meinen letzten Sauerland-Krimi „Druckerschwärze“ habe ich die Idee eines sauerländischen Navigationsgerätes eingebaut. Die Navi-Stimme bollert dabei in bestem sauerländischen Tonfall: „Wenn ihr tatsächlich nach Bestwig wollt, dann fahrt ihr erst mal auf Ahnsberch, bis Ende Autobahn, dann an der Kiache rechts ab, dann biegt ihr ab, wo vorher diese Kneipe war, wisst ihr, woll, wo ganz früher mal die Post drin war, als Schneiders Hubbert das noch gemacht hat, da ab, und dann eigentlich immer geradeaus. Wisst ihr Bescheid, woll?“ Wie ich schon sagte: Man lacht am lautesten über sich selbst – auch über besondere Eigenarten, die mit der eigenen Sprache oder Mentalität zusammenhängen. Ich weiß, wovon ich spreche. Ich bin selbst eine Sauerländerin durch und durch.

FRAGE: Feiern Sie selbst Karneval?
    Ich verbringe die Tage im Urlaub. Karneval werde ich dort vermutlich nicht feiern. Aber lachen werde ich ganz sicher – so weit die Situation es erfordert!

30. Januar 2010
    Gestern Abend hatte ich einen schönen Auftritt in Plettenberg. Jetzt allerdings tut sich in meinem Auftrittsplan eine Pause auf, damit ich in aller Ruhe in mein neues Lebensjahrzehnt starten kann ...
    Bis danach!

27. Januar 2010
    "Wann kommt denn eigentlich der 8. Vincent Jakobs-Krimi heraus?"
    Das ist wohl die meistgestellte Frage nach Lesungen oder per mail, die ich deshalb auch auf diesem Wege einmal beantworten möchte:
    Kurz: Das dauert noch ein bisschen! Nach 10 Jahren und 10 Büchern gönne ich mir einen Herbst ohne neues Buch. Ich möchte einfach mal etwas Zeit haben, um ganz neue Ideen entstehen zu lassen - vielleicht auch jenseits meiner Krimireihe.
    Immerhin kommen im Laufe des Jahres einige Kurzkrimis in verschiedenen Anthologien heraus, die bereits geschrieben sind und auf die ich sicher noch hinweisen werde. Derzeit arbeite ich außerdem an einem neuen Theaterstück und an einer Krimi-Kurzgeschichte, die im münsterländischen Warendorf spielt.
    Vincent ruht vorerst, allerdings geht mir durchaus ein weiteres Thema für ihn durch den Kopf, das ich - aller Wahrscheinlichkeit nach - irgendwann - ausarbeiten werde.

    Viele Grüße
Kathrin Heinrichs

18 Januar 2010
    Ein anstrengendes, aber wunderschönes Wochenende liegt hinter mir. Zwei tolle Lesungen (Breckerfeld und Hemer) und in Balve, meiner Heimatstadt, dann das volle Jubiläumsprogramm zusammen mit "Wildes Holz". Es war schön, wieder auf der Bühne zu stehen!

13. Januar 2010
    Erst einmal ein gutes neues Jahr allerseits! Bin erfrischt aus der Weihnachtspause zurückgekehrt und freue mich auf die anstehenden Auftritte!
    Habe übrigens über den Jahreswechsel einen interessanten Künstler aufgetan: Bodo Wartke. Spielt Klavier wie der Teufel und reimt, dass die Lachtränen fließen - ein Wahnsinnskabarettist! Seine "Achillesverse" kann ich nur empfehlen!

 


Das Tagebuch

In unregelmäßigen Abständen können Sie hier lesen, woran Kathrin Heinrichs gerade arbeitet, was sie beschäftigt und jede Menge mehr...